Am 01. Juli 2015 fällt der Startschuss für den zweiten Abschnitt im Projekt ProMobiE

ProMobiEDie Forschungspartner VDV-Akademie e. V., RWTH Aachen (Lehrstuhl und Institut für Arbeitswissenschaft (IAW) und Institut für Erziehungswissenschaft (EZW)) und Prospektiv GmbH, die Modellbetriebe Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra), Rhein-Neckar Verkehr GmbH (rnv), Stadtwerke Baden-Baden, Verkehrsbetriebe, und üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG sowie die Umsetzungspartner freuen sich, seit dem 01. Juli 2015 gemeinsam wieder mit voller Kraft am Fortgang des Projekts ProMobiE zu arbeiten.

In der Laufzeit des zweiten Abschnitts von Juli 2015 bis März 2017 werden zunächst vorrangig Konzepte für die Qualifizierung von Mobilitätsberatenden erarbeitet, die in einem nächsten Schritt in den Modellbetrieben umgesetzt und evaluiert werden. So wird langfristig die Beratung in den Verkehrsunternehmen weiter professionalisiert und um den multimodalen Aspekt erweitert.

ProMobiE bei der VDV-Jahrestagung 2015

VDV-Jahrestagung 2015Am 18. und 19. Mai 2015 fand in Köln die VDV-Jahrestagung 2015 (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen) statt. Mit dem diesjährigen Leitthema Mobilität 4.0 wurde der Bogen gespannt zwischen Erwartungen an den Öffentlichen Verkehr und der Realität einer wachsenden Branche: Zunehmende Fahrgast- und Transportzahlen sowie steigende Kundenbedürfnisse treffen auf belastete Infrastrukturen und ungeklärte Finanzierungsinstrumente. Welche Lösungen gibt es, angesichts begrenzter Gelder, dem (politischen) Anspruch von Daseinsvorsorge, Leistungserweiterung, Klimaschutz und individueller Massenmobilität gerecht zu werden?

Vertreter des Projekts ProMobiE haben mit den anwesenden Experten die zukünftigen Entwicklungen im Bereich der Mobilität 4.0 und die Auswirkungen auf Qualifizierung diskutiert. Denn Mobilität 4.0 beinhaltet u.a. die Entwicklung der Verkehrsunternehmen hin zu umfassenden Anbietern von Mobilitätsdienstleistungen. Dies meint, dass die gesamte Wegekette durch die Verkehrsunternehmen organisiert werden soll: ein neuer Grad der Vernetzung mit hoher Integration der Angebote soll erreicht werden.

Im Lenkungskreis EBUS des VDV konnte der ProMobiE-Verbundkoordinator Stefan Hilger (VDV-Akademie) den aktuellen Stand des Projekts darstellen. Er erörterte mit den anderen Mitgliedern des Lenkungskreises die notwendigen Qualifizierungen im Zuge der Einführung von Elektromobilität und multimodalen Angeboten. Besonders im Bereich der Werkstätten der Verkehrsunternehmen bringt der Einsatz von Elektrofahrzeugen neue Herausforderungen für die Beschäftigten mit sich, daher wurden im Lenkungskreis Anforderungen an Qualifizierung definiert, um diesen zu begegnen. Herr Hilger hat darüber hinaus verdeutlicht, dass die Kommunikation mit dem Kunden, vor allem in Beratungssituationen in den Kundencentern, im Zuge von Mobilität 4.0 zunehmend komplexer wird. Auch in diesem Bereich soll durch eine modifizierte Qualifizierung der Beschäftigten eine weitere Professionalisierung erreicht werden.

Die Diskussionen haben wieder gezeigt, dass die aktuellen Entwicklungen unter dem Stichwort Mobilität 4.0 nicht nur spannend sind, sondern auch faszinierende Perspektiven bieten. Um diesen Perspektiven auch gerecht zu werden, ist es unerlässlich, die Beschäftigten mitzunehmen – das bedeutet in vielen Bereichen vor allem neue Qualifizierungsmaßnahmen für diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen. Hier setzt das Projekt ProMobiE an, in dessen Rahmen Qualifizierungen parallel zu den strategischen und technischen Entwicklungen konzipiert werden.


Mehr Informationen zur VDV-Jahrestagung 2015 finden Sie auf den Seiten des VDV: www.vdv.de

ProMobiE beim 2. VDV-Fachsymposium Multimodalität

2. VDV-Fachsymposium MultimodätÜber 90 Expertinnen und Experten diskutierten beim 2. VDV-Fachsymposium Multimodalität am 28. und 29. April 2015 in Berlin die Chancen der Verknüpfung des klassischen ÖPNV mit Sharing-Angeboten und die Auswirkungen von multimodalen Angeboten auf das Mobilitätsverhalten. Themen waren dabei u.a. die Wirtschaftlichkeit von Bike-Sharing und die Quernutzung von CarSharing. Die mittlerweile zahlreich existierenden Mobilitätsplattformen sowie autonome Fahrzeuge und deren Auswirkungen auf den ÖPNV wurden betrachtet und kritisch hinterfragt.

In immer mehr Städten und Gemeinden bieten die lokalen Verkehrsunternehmen ihren Kunden multimodale Mobilitätsangebote an. Dabei bildet der ÖPNV das Rückgrat und ist zugleich Motor der multimodalen Mobilität. Dies meint, dass die Angebote von Bus & Bahn durch Sharing-Angebote wie CarSharing und Fahrradverleihsysteme ergänzt und den Kunden unter einem Dach angeboten werden.

Bisher werden diese multimodalen Angebote noch nicht sehr umfangreich angenommen, daher ist die Frage, wie sie weiter Verbreitung finden können. Ein Schlüssel ist sicherlich die professionelle Mobilitätsberatung, die neben Informationen zu den einzelnen Verkehrsmitteln, vor allem die umfassende und individuelle Beratung zu den multimodalen Angeboten bietet. Da hier mehrere erklärungsbedürftige Systeme verknüpft werden, u.a. das Tarifsystem des ÖPNV und die Komplexität moderner Elektrofahrzeuge, kann und sollte mittels Beratung die Einstiegshürde in dieses multimodale Gesamtangebot herabgesenkt werden.

Erste Verkehrsunternehmen und Verbünde gehen daher auf die Kunden zu, um diese professioneller (im Sinne von Multimodalität) und intensiver (nicht per App, sondern persönlich) zu beraten. Da die multimodalen Angebote in dieser Qualität noch sehr neu am Markt sind, ist auch im Bereich Beratung noch viel zu tun. Hier konnten Vertreter des Projekts ProMobiE interessante und anregende Gespräche führen sowie den weiteren Gedankenaustausch mit den anwesenden Expertinnen und Experten anstoßen.


Mehr Informationen zum 2. VDV-Fachsymposium Multimodalität mit dem Programm und Downloads finden Sie auf den Seiten der VDV-Akademie: www.vdv-akademie.de

 

Erfolgreicher Abschluss des ersten Projektabschnitts von ProMobiE

ProMobiEEnde Februar 2015 wurde der erste Abschnitt des Projektes ProMobiE erfolgreich mit der Transferveranstaltung „Beratung und Qualifizierung für eine multimodale Zukunft der Mobilität“ und einem Meilensteintreffen der Projektpartner abgeschlossen.

Nach intensiver Arbeit in den Modellunternehmen mit insgesamt mehr als 10 Workshops, fast 15 Beobachtungen an Orten der Beratung, über 20 Interviews mit Beratenden, einer Kundenbefragung und umfangreichen Dokumentenanalysen stehen die ersten Ergebnisse im Projekt fest. Es wurde eine Systematisierung der momentanen und zukünftig angestrebten Mobilitätsangebote und eine Analyse der aktuellen Qualifizierungsstrukturen in den Unternehmen vorgenommen. Zudem ist der Bereich der Beratung umfassend analysiert worden. Unter anderem wurden die unterschiedlichen Beratungssysteme mit ihren vielfältigen Rahmenbedingungen festgehalten sowie die zunehmende Komplexität der Mobilitätsberatung beschrieben. Darüber hinaus hat das Projektteam die heterogenen Profile der Beratenden untersucht. Abschließend entstand für jedes der vier Modellunternehmen ein zusammenfassender, umfangreicher Anforderungskatalog. Hierin sind die zukünftig relevanten Kompetenzen für die Beratungsbeschäftigten festgehalten, sie bilden somit die Grundlage für die Konzipierung der Qualifizierung im weiteren Projektverlauf.

Die Gespräche mit verschiedenen Experten haben gezeigt, dass die Verkehrsunternehmen mittel- bis langfristig erste Ansprechpartner für die regionale multimodale Mobilität werden wollen und auch müssen. Die Akzeptanz und der Erfolg neuer Angebote (Carsharing, Leihräder) hängen dabei entscheidend von einer funktionalen und umfassenden Infrastruktur (Leih- und Ladestationen, Flotte etc.) ab. Auch für ältere Menschen sind Mobilitätsformen wie Carsharing oder Leihräder dabei interessant, jedoch müssen Information und Zugangswege zielgruppengerecht aufbereitet werden. Hier kann und sollte eine Professionalisierung der Beratung diese Prozesse unterstützen – genau dazu ist ProMobiE initiiert worden.

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Unternehmen und Partnern für die gute Zusammenarbeit und freuen uns auf den zweiten Projektabschnitt!

Erfolgreiche Transferveranstaltung im Projekt ProMobiE: „Beratung und Qualifizierung für eine multimodale Zukunft der Mobilität“

BeratungQualifizierungAm 26. Februar 2015 fand in Bochum die erste Transferveranstaltung im Projekt ProMobiE unter dem Titel „Beratung und Qualifizierung für eine multimodale Zukunft der Mobilität“ statt. In deren Rahmen wurde diskutiert, wie die Zukunft der Mobilität aussehen kann – und welchen Herausforderungen sich ÖPNV-Unternehmen bei Beratung und Qualifizierung dabei gegenübersehen.

Parkplatznot, Staus, steigende Kosten für das Auto sowie umweltschonende Mobilitätsangebote, barrierefreie Fahrzeuge, wachsende Bevölkerung in vielen Städten – die Gründe, warum der öffentliche Personennahverkehr seit Jahren steigende Fahrgastzahlen aufzuweisen hat, sind vielfältig. Gleichzeitig sehen sich viele Verkehrsunternehmen zahlreichen Herausforderungen gegenüber: Technologien wie Elektro- oder Hybridantriebe sind in die bestehende Flotte einzugliedern, innovative Kommunikationswege zum Kunden aufzubauen und bestehende Angebote wie Elektroautos oder Leihräder nicht zu vernachlässigen. Die ÖPNV-Branche steht also vor gravierenden Veränderungen, dazu gehören auch multimodale Verkehrsangebote mit Elektromobilität. Hier gilt es für die Verkehrsunternehmen, die vorhandenen Dienstleistungen anzupassen, neue Angebote zu integrieren und die eigenen Beschäftigten auf diesem Weg mitzunehmen.

Wie dies genau geschehen soll und welchen konkreten Anforderungen sich die Unternehmen bei der Qualifizierung ihrer Beschäftigten gegenübersehen, wurde am 26. Februar in Bochum in den Räumlichkeiten der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG diskutiert. Unter dem Titel „Beratung und Qualifizierung für eine multimodale Zukunft der Mobilität“ fand dort die erste Transferveranstaltung im Projekt „Professionelle Mobilitätsberatung für multimodale Verkehrsangebote im Kontext der Elektromobilität“ (ProMobiE) statt. Gemeinsam mit Vertretern der beteiligten Modellbetriebe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anderer Verkehrsunternehmen als auch branchenfremde Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden Hintergründe und Rahmenbedingungen einer multimodalen Zukunft der Mobilität betrachtet, die Mobilitätsberatung und ihre Akteure näher beleuchtet und die Möglichkeiten der Qualifizierung der Beschäftigten erörtert.

Beratung und Qualifizierung ErgebnisseWelche Rahmenbedingungen, Inhalte und Methoden werden zukünftig für eine Qualifizierung zur professionellen Mobilitätsberatung zielführend sein? Von der Unternehmensstrategie, über die Sensibilisierung aller Beschäftigten, bis hin zur IT-Infrastruktur wurden einige wesentliche Rahmenbedingungen identifiziert. Im intensiven Austausch über mögliche Inhalte kristallisierten sich vor allem solche als notwendig heraus, die auf eine umfassende Analyse des Mobilitätsverhaltens der Kunden abzielen. Innovative Ideen, wie das Coaching von Kunden hinsichtlich multimodaler Mobilität, konnten zudem den Fokus auf konkretere Kompetenzen für eine zukünftige Beratung werfen. An Methoden wurden u.a. interaktiv gestaltete Schulungen als ein probates Mittel für den Transfer des erlernten Wissens in die Praxis, beispielsweise durch die Bearbeitung von Fallbeispielen oder praxisnahen Rollenspielen, diskutiert. Weitere aufschlussreiche Vorträge, viel Erfahrungsaustausch und neue Impulse rundeten einen gelungen Tag ab. Der rege Austausch eröffnete neue Perspektiven für unterschiedliche Möglichkeiten der Integration innovativer Mobilitätsberatungsdienstleistungen.

6. Konferenz „Elektrobusse – Markt der Zukunft!?“

Elektrobusse – Markt der ZukunftIm Rahmen der 6. Konferenz „Elektrobusse – Markt der Zukunft!“ läuft seit dem 23.02.2015 in Berlin die erste deutsche Elektrobusmesse ElekBu 2015. Vorgestellt werden die auf dem Markt erhältlichen Elektrobusse der Firmen Solaris, Ebusco, Bozankaya und VDL Bus & Coach sowie der Plug-in-Hybridbus der Firma VOLVO. Darüber hinaus präsentieren sich Zulieferfirmen für diese Busse und Beratungsunternehmen. Die rund 280 Teilnehmer aus insgesamt 14 Ländern der von der VDV-Akademie organisierten Fachkonferenz können sich auf dieser Messe mit den Ausstellern austauschen.

Staatssekretär Rainer Bomba vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstreicht anlässlich der Messeeröffnung die wichtige Rolle von Bussen und Bahnen in Sachen Elektromobilität: „Wenn wir bis 2020 mindestens eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen bringen wollen, brauchen wir marktfähige, alltagstaugliche Produkte, die sich in der Praxis bewähren und überzeugen. Wir wollen Projekte, die nicht nur im Labor, sondern auch auf der Straße funktionieren. Elektrobusse, die vor Ort für die Bürger sichtbar und Teil ihres Alltags sind, erhöhen die gesellschaftliche Akzeptanz alternativer Antriebe und Kraftstoffe. Viele Betreiber kommunaler und gewerblicher Flotten sind sich ihres Potenzials für die Einführung von Elektrofahrzeugen noch nicht bewusst. Hier werden wir weiter Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit leisten. In zahlreichen Projekten fördern wir deshalb die Einführung und den Ausbau des elektrischen Nahverkehrs. Ich bin sicher, dass sich diese erstklassige Technologie durchsetzen wird, denn ihr Mehrwert für die Zukunft ist klar erkennbar.“

Das Projekt ProMobiE bringt den wichtigen Aspekt der Qualifizierung mit in die Diskussionen ein. Die zahlreichen Vertreter der Branche des ÖPNV tauschen sich zu den ersten Konzepten und Umsetzungen intensiv aus.

Weitere Informationen zu der 6. Konferenz „Elektrobusse – Markt der Zukunft!“ finden Sie hier:
Erste deutsche Elektrobusmesse am 23. und 24.2. in Berlin
Rückblick: 6. VDV-Akademie Konferenz Elektrobusse – Markt der Zukunft!?

Publikation des Förderschwerpunkts „Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität“

Dienstleistungsinnovationen für ElektromobilitätDie sieben Verbundprojekte EOL-IS, CrowdStrom, SafetE-car, ProMobiE, GeNaLog, KIE-Lab und REMONET sowie das Metaprojekt DELFIN aus dem BMBF-Förderschwerpunkt „Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität“ haben eine gemeinsame Publikation mit Zwischenergebnissen zu ihren Forschungsarbeiten vorgelegt.

Kurzbeschreibung

Elektromobilität – ein Fortbewegungskonzept der fernen Zukunft oder ein sich heute bereits anbahnender Paradigmenwechsel? Die vorliegende Publikation präsentiert Ergebnisse aus acht Projekten im Förderschwerpunkt „Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Sieben Verbundprojekte – EOL-IS, GeNaLog, ProMobiE, SafetE-car, CrowdStrom, KIE-Lab und REMONET beschäftigen sich mit Elektromobilitätsdienstleistungen und erarbeiten in Summe eine große Bandbreite an Lösungsansätzen für eine schnellere und bessere Durchdringung des Marktes durch Elektromobilitätsangebote, begleitet durch das Metaprojekt DELFIN.

Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität: Märkte, Geschäftsmodelle, Kooperationen (Download PDF, 6,84 MB)

Außerdem können Sie die Publikation in Buchform ab Frühjahr 2015 im IAO-Shop erwerben: https://shop.iao.fraunhofer.de.

Weitere Informationen zu der Publikation: http://www.elektromobilitaet-dienstleistungen.de/?p=1088

Symposium: „Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität”

Symposium 2015Am 5 Februar 2014 fand in Stuttgart das Symposium: „Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität” statt. Die 14 Verbundprojekte, darunter auch ProMobiE und das Metaprojekt DELFIN, präsentierten auf der Veranstaltung ihre aktuellen Forschungsergebnisse.

Nach einer Begrüßung durch Walter Ganz, Direktor am Fraunhofer IAO, eröffnete Monika van Ooyen vom BMBF die Vorträge im Plenum. Sie sprach über die Bedeutung und Ziele des Förderschwerpunkts sowie deren Einbettung in das Förderprogramm und die Hightech-Strategie 2020. Insbesondere betonte sie die Bedeutung intelligenter Dienstleistungen, um Elektromobilität zu befördern.

Der Austausch wurde im Plenum mit einer Expertenrunde fortgeführt, bestehend aus Franziska Klapper, Projektmanagerin E-Mobility bei der RWE Effizienz GmbH, Jens Christian Lodberg Høj, Cluster & Project Manager bei Insero E-Mobility (Dänemark), André Gierke, Consultant bei Hellmann Process Management, und Jens Schmitz, Fachbereichsleiter Bussysteme, Elektromobilität, Betriebshöfe und Werkstätten beim Verband Deutscher Verkehrsunternehmen. In der Podiumsdiskussion mit dem Titel „E wie Emotionalität” beleuchteten die Diskutanten Hemmnisse für eine Verbreitung von Elektromobilität in Deutschland und wie diese durch nutzerfreundliche Dienstleistungen überbrückt werden können. Im Vordergrund stand die Frage, wie Kundenbegeisterung für den Kauf und die Nutzung durch entsprechende Services geschaffen werden kann.

Die komplette Meldung zum Symposium finden Sie hier: http://www.elektromobilitaet-dienstleistungen.de/?p=1049

3. Kompetenztreffen Elektromobilität NRW

3. Kompetenztreffen Elektromobilität in NRWIm Colosseum Theater in Essen fand am 27. November 2014 das 3. Kompetenztreffen Elektromobilität NRW statt. Knapp 110 Projekte mit NRW-Beteiligung aus allen Bereichen der Elektromobilität präsentierten ihre Arbeiten einem Fachpublikum von rund 350 Personen, die aus ganz Deutschland und auch dem Ausland angereist waren.

Der in NRW für Wirtschaft zuständige Minister Garrelt Duin eröffnete die Veranstaltung und betonte den guten Ruf und hervorragenden Stand, den Nordrhein-Westfalen in der Elektromobilität hat. Die Qualität und Quantität der ausgestellten Projekte zeigte, dass NRW u.a. mit seiner dichten Hochschullandschaft eine herausragende Position in Forschung & Entwicklung in Sachen Elektromobilität einnimmt. Erstmals wurde die Ausstellung durch internationale Projekte und private Initiativen ergänzt.

Neben der Poster-Ausstellung nahmen die Besucher die Gelegenheit war, ausgewählte Vorträge zu Themen der Elektromobilität zu hören. Eine zentrale Rolle nahm dabei die intensive Vorstellung des neuen Masterplans Elektromobilität NRW 2014 ein. Er formuliert Handlungsempfehlungen an die Landesregierung, um die Elektromobilität in ihrer positiven Entwicklung auch weiterhin zu unterstützen.

ProMobiE war mit einem Poster und einem Beitrag in der Projektbroschüre vertreten. Es konnten spannende Gespräche geführt werden und die Vernetzung innerhalb der Fokusgruppe verstärkt werden.

Den Masterplan und die Vorträge der Veranstaltung als PDF finden Sie auf der ElektroMobilität NRW Webseite.

Kundenwerkstatt „Wie wollen wir den ÖPNV heute und zukünftig erleben?“

BBL-TrendworkshopDie Bürgerinnen und Bürger waren gefragt und könnten die Zukunft der Mobilität in Baden-Baden aktiv mitgestalten.

Die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Baden-Baden wollen bei der Gestaltung der zukünftigen Mobilität die eigentliche Zielgruppe nicht außen vorlassen: Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Baden-Baden. Wegen der demografischen Bedingungen in Baden-Baden, wurden vorwiegend ältere Menschen zu einer im Projekt ProMobiE durchgeführten Kundenwerkstatt eingeladen. Zehn Bürger im Alter zwischen 55 und 85 Jahren wollten mitdiskutieren bei der Frage: Wie soll die Zukunft der Mobilität in Baden-Baden aussehen?

In einem intensiven Meinungsaustausch wurden zahlreiche interessante Erkenntnisse gewonnen. Wie soll das Carsharing in Baden-Baden zukünftig gestaltet werden, welche Rolle werden Elektroräder spielen? All diese Ergebnisse wurden erhoben und fließen in das Gesamtergebnis des Projekt ProMobiE mit ein.

An dieser Stelle noch einmal „Danke“ an alle Teilnehmenden des Workshops!