Handlungsempfehlung und Good Practice-Beispiele in der digitalen Infomappe »Multimodal unterwegs«

Praktische Handlungsempfehlungen, um umweltfreundliche, multimodale Angebote zu stärken

Auch Erkenntnisse von ProMobiE flossen in die Sammlung der Handlungsempfehlungen des VCD mit ein. Denn wenn multimodale Produkte den klassischen ÖPNV ergänzen, werden aus Kundenzentren Mobilitätszentralen. Eine Vielfalt an Verkehrsangeboten trifft auf die individuellen Mobilitätsbedürfnisse der Kundinnen und Kunden.

„Aus den Beschäftigten eines Kundenzentrums werden Mobilitätscoaches, welche konkrete Impulse für ein verändertes Mobilitätsverhalten geben – eine Interaktionsarbeit, welche besondere Anforderungen stellt: Die Beratenden müssen für das neue Tätigkeitsfeld inhaltlich wie methodisch qualifiziert werden.“

Hier liefert ProMobiE das unternehmensübergreifendes Schulungskonzept für die Qualifizierung von Beratenden. Konkret zu den Empfehlungen des VCD zur Mobilitätsberatung:
https://www.vcd.org/themen/multimodalitaet/schwerpunktthemen/mobilitaetsberatung/

Die kostenlose digitale Infomappe gibt Verwaltungen und Verkehrsunternehmen praktische Handlungsempfehlungen, um umweltfreundliche, multimodale Angebote zu stärken. Die komplette Infomappe finden hier:
https://www.vcd.org/themen/multimodalitaet/handlungsempfehlungen/

Buchveröffentlichung: Elektromobil durch die Zukunft

Das Buch „Elektromobil durch die Zukunft“ – Zukunftsszenarien und neue Dienstleistungen für die Elektromobilität 2030 ist nun sowohl als Taschenbuch als auch als E-Book verfügbar. Die Buchveröffentlichung gibt die Erkenntnisse des Forschungsprojektes KIE-Lab (Kunden-lnnovationslabor Elektromobilität) und weiterer namhafter Forschungsprojekte des Förderschwerpunkt Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität wieder. Dabei geht es vor allem darum, dass die Entwicklung einer neuen Elektro-Mobilitätskultur nicht allein technische Innovationen, sondern auch neue soziale Dienstleistungen benötigt. Darüber hinaus wird in Szenarien einfach verständlich aufgezeigt, welche Auswirkungen die aktuellen Forschungserkenntnisse auf das Jahr 2030 haben.

Michel Michiels-Corsten und Clarissa Schmitz vom Projekt ProMobiE haben das Kapitel „Mobilitätsberatung zu multimodalen Verkehrsangeboten im Kontext der Elektromobilität – Spannungsfelder der organisationalen und gesellschaftlichen Gestaltung“ zu der Publikation beigesteuert.

Erhältlich ist das Buch in E-Book-Shops und Online-Shops wie etwa Amazon, den Tolino Shops, Apple iBooks oder Google Play.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt KIE-Lab und der Veröffentlichung:
http://www.kie-lab.de/xd/public/content/index.html?pid=114

ProMobiE auch bei der 8. VDV-Akademie Elektrobuskonferenz vertreten

Zwei Tage, 39 Referenten und 430 Teilnehmer aus 16 Ländern. Die 8. VDV-Akademie Elektrobuskonferenz war für alle Teilnehmenden ein voller Erfolg. Die bewährte Mischung aus Wissensvermittlung auf der Konferenz und anschaulicher Praxis in der Fachausstellung ElekBu hat auch in diesem Jahr voll überzeugt.

In gängiger Form mit Einzelvorträgen und einer Podiumsdiskussion mit Batteriebus-Betreibern hat die Konferenz wieder die Plattform geboten, um gangbare Wege in die elektrische Antriebstechnik für ÖPNV Busse aufzuzeigen. Sie ist der Branchentreff beim Thema Elektrobusse.

Parallel zur Konferenz fand die Fachmesse ElekBu statt, auf der Batteriebushersteller, deren Unterlieferanten sowie Firmen, die Verkehrsunternehmen bei der Beschaffung dieser Busse beraten, ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellten.

Einen bunten Rückblick auf die 8. VDV-Akademie Elektrobuskonferenz finden Sie auf der Webseite der VDV-Akademie: Volle Ladung Elektromobilität

Kundenberatung im Wandel: Erfolgreiche Veranstaltung zu professioneller Kundenberatung im ÖPNV

Gisbert Schlotzhauer (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG) gab einige Impulse für die Veranstaltung. Michael Weber-Wernz (VDV-Akademie) hat durch die Veranstaltung geführt. An den moderierten Thementischen wurde rege diskutiert. Fotos: BOGESTRA

Am 16.02.2017 fand in Bochum die Abschlussveranstaltung des Projekts ProMobiE unter dem Titel „Professionelle Kundenberatung im ÖPNV – Lösungen in Zeiten von Multimodalität und Elektromobilität“ statt. Etwa 60 Teilnehmer haben in der „Engelsburg“ der BOGESTRA die Veränderungen und Herausforderungen der Mobilität der Zukunft und die Auswirkungen auf die Kundenberatung und die Qualifizierung der Beschäftigten diskutiert.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden Erfahrungen und Ergebnisse mit multimodalen Angeboten präsentiert und diskutiert. Zunächst gaben Gisbert Schlotzhauer (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG) und Stefan Hilger (VDV-Akademie) einige Impulse zum Wandel in der Branche für die Veranstaltung gegeben. Der weitere Vormittag war von Einblicken in die innovative Praxis geprägt. Jens Hollritt (Leipziger Verkehrsbetriebe) hat Einblicke in die Entwicklung „Vom Verkehrsunternehmen zum Mobilitätsdienstleister“ gegeben und das multimodale Konzept „Leipzig mobil“ vorgestellt. Frieder Zappe (Verkehrsverbund Rhein-Neckar) hat die „Ausgestaltung des Mobilitätsverbundes Verkehrsverbund Rhein-Neckar durch Mobilitätszentralen“ aufgezeigt.

Der Nachmittag fand hauptsächlich an moderierten Thementischen statt. Hier wurden Projektergebnisse und -erfahrungen aus den Bereichen „Strategien & Angebote multimodaler Mobilität“, „Rahmenbedingungen für Beratung zu multimodalen Mobilitätsangeboten“ und „Kompetenzen & Qualifizierung für eine professionelle Kundenberatung“ geteilt und gemeinsam mit den Teilnehmenden rege diskutiert.

Die Veranstaltung zeigte, dass sich die Verkehrsunternehmen zu multimodalen Mobilitätsanbietern entwickeln. Dies ist nötig und sinnvoll, darüber waren sich alle einig. Es wurde aber auch deutlich, dass der Weg dahin noch offen ist. Verschiedene Strategien sind hier möglich, da die regionalen Gegebenheiten auch unterschiedlich sind. Auf dem Weg zum multimodalen Anbieter ist die Kundenberatung für alle Unternehmen ein wichtiger Schlüssel. So können neue Angebote am besten vermittelt werden und neue Möglichkeiten der Mobilität aufgezeigt werden. Dazu braucht es entsprechend qualifizierte Kundenberaterinnen und Kundenberater, die auf diesem Weg mitgenommen werden wollen und sollen.

Die Kundenberatung ist im Wandel, sie wird persönlicher und individueller – auch das zeigte die Veranstaltung. Klare Unternehmensstrategien und entsprechend qualifizierte Beraterinnen und Berater sind dazu nötig. Dann stärkt die professionelle Kundenberatung zu multimodalen Angeboten die Zukunft des ÖPNVs!


Geschützt: Professionelle Kundenberatung im ÖPNV – Downloadbereich für Teilnehmende

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ProMobiE-Projektrundbrief III: Qualifizierung für die Mobilitätsberatung im 21. Jahrhundert

ProMobiE-Projektrundbrief III: Qualifizierung für die Mobilitätsberatung im 21. JahrhundertFrisch aus der Druckerei ist diesmal der Projektrundbrief III eingetroffen. Das Thema lautet: Qualifizierung für die Mobilitätsberatung im 21. Jahrhundert.

Im Projektrundbrief werden die Anforderungen an die Qualifizierung von Mobilitätsberater/innen aufgegriffen. Dazu werden die gewünschte Einarbeitung, Methodik und Struktur der Qualifizierung dargestellt. Inhaltlich wurden die folgenden Bedarfe herausgearbeitet:

  • Den Wandel der Mobilität gestalten
  • Die Angebote der Kooperationspartner
  • Individuelle Beratung zu multimodalen Angeboten

In diesen drei Themenfeldern sind im Zuge von multimodaler Beratung breiteres Wissen und erweiterte Kompetenzen notwendig. Bei der Konzeption der ProMobiE-Qualifizierung lag der Fokus auf der Vermittlung von Handlungskompetenz, um das selbständige Planen, Durchführen und Kontrollieren der Arbeitstätigkeit zu unterstützen. Orientierung gab das Modell der vollständigen Handlung. Die einzelnen Module der ProMobiE-Qualifizierung werden im Projektrundbrief kurz vorgestellt.

Um die Erfahrungen aus dem Projekt und die aktuellen Entwicklungen aufzunehmen, interviewt Vanessa Potzolli (VDV-Akademie) Cornelia Kistner (Rhein-Neckar-Verkehr GmbH – rnv). „Es ist vor allem wichtig, in der Qualifizierung praxisnah zu arbeiten, auch oder gerade weil es sich bei der Beratung zu multimodalen Angeboten zu einem Großteil noch um ein Zukunftsthema handelt“, so Frau Kistner. Sie stellt zudem das Gesamtqualifizierungskonzept der rnv für Mobilitätsberater/innen vor.

Weiterhin führt Frau Potzolli ein Interview mit Ola Bettermann (BOGESTRA). Es werden die durchgeführte Qualifizierung und die gewonnenen Erkenntnisse besprochen. Frau Bettermann erklärt: „Die Darstellung der Hintergründe, warum das Thema Multimodalität für uns als Verkehrsunternehmen eine so hohe Bedeutung hat, hat zu mehr Verständnis bei den Teilnehmern geführt und erhöhte die Bereitschaft, sich für das Thema zu engagieren.“

Den Projektrundbrief III können Sie hier auch direkt als PDF abrufen.

Rückblick auf das 3. VDV-Symposium Multimodalität

Haben Busunternehmen eine Zukunft? – JA, aber nicht als Busunternehmen wie es heute existiert, sondern als verändertes Unternehmen – als Mobilitätsanbieter! So in etwa war die Botschaft des Vorstandes der Stadtwerke Osnabrück, Herrn Prof. Dr. Stephan Rolfes, beim 3. Symposium Multimodalität. Klar ist – und das heben auch die anderen Vortragenden bei der Veranstaltung hervor: Es steckt viel Energie in dem Thema Multimodalität.

Das „3. VDV-Symposium Multimodalität – ÖPNV und X-Sharing: Mobilität als Service!“ fand am 31.01.2017 – 01.02.2017 in Osnabrück statt. Es diskutierten etwa 90 Personen wie die Mobilitätsanbieter sich aktuell und in Zukunft aufstellen müssen.

Der Aspekt der Mobilitätsberatung wurde von dem Vertreter des Projekts ProMobiE, Stefan Hilger, in die Veranstaltung eingebracht. Er hat mit seiner Präsentation „Mit professioneller Beratung multimodale Angebote pushen“ aufgezeigt, dass Beratung Multimodalität und Elektromobilität voranbringen kann. Denn ein wichtiger Grundsatz ist: Neue und innovative Angebote werden vom Kunden nur dann genutzt, wenn er diese auch versteht und er diese einfach handhaben kann. Hier helfen Beratung und Information. Diese können am besten die Kundenberaterinnen und -berater leisten. Sie können den Kundinnen und Kunden das komplexe Thema Multimodalität nahe bringen und, zusammen mit diesen, individuelle Mobilitätskonzepte entwerfen.

Eine Nachlese zum 3. VDV-Symposium Multimodalität finden Sie beim Veranstalter, der VDV-Akademie.

ProMobiE-Projektrundbrief II: Mobilitätsberatung – Aktuelle und zukünftige Anforderungen und Handlungsfelder

Druckfrisch eingetroffen ist heute der Projektrundbrief II mit dem Titel: Mobilitätsberatung – Aktuelle und zukünftige Anforderungen und Handlungsfelder.

Im ersten Teil des Rundbriefes werden Erkenntnisse zum status quo der Mobilitätsberatung in den Blick genommen und Merkmale dieser Dienstleitung prägnant beschrieben. Auf dieser Basis werden absehbare Entwicklungen der Mobilitätsberatung skizziert. Die neuen Aufgaben in der Mobilitätsberatung bringen auch neue Anforderungen an die Mitarbeitenden in Kundenzentren des ÖPNV mit sich. Daher werden im zweiten Teil Kompetenzen für eine multimodale Beratung in einem Lernfeld definiert. Diese bildeten im weiteren Projektverlauf die Basis für die entwickelten Schulungsmodule.

Den Abschluss der Broschüre stellt ein Rückblick auf die Fachtagung „Anforderungen in der Mobilitätsberatung – Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis“ dar, die am 19.04.2016 an der RWTH Aachen University stattfand.

Den Projektrundbrief II können Sie hier auch direkt als PDF abrufen.

ProMobiE-Abschlussveranstaltung: Professionelle Kundenberatung im ÖPNV – Lösungen in Zeiten von Multimodalität und Elektromobilität

Professionelle Kundenberatung im ÖPNV - Lösungen in Zeiten von Multimodalität und ElektromobilitätAm 16. Februar 2017 wird in Bochum die Abschlussveranstaltung von ProMobiE stattfinden. Der Titel der Veranstaltung lautet „Professionelle Kundenberatung im ÖPNV – Lösungen in Zeiten von Multimodalität und Elektromobilität“.

Auf dem prosperierenden Mobilitätsmarkt, der immer unübersichtlicher wird, kommt der Kundenberatung eine wachsende Bedeutung zu. Die am Markt operierenden Unternehmen beraten dabei in der Regel zu den eigenen Produkten oder zu den eigenen Produkten plus einer geringen Auswahl von weiteren Angeboten. Es fehlt an einer Beratung, die dabei hilft, ein Konzept für das individuelle und multimodale Mobilitätsverhalten zu entwerfen.

Zudem entwickeln sich auf Grund eines veränderten Mobilitätsverhaltens und neuer technologischer Möglichkeiten viele Verkehrsunternehmen derzeit zu umfassenden lokalen Mobilitätsanbietern.

Um dem Umstand Rechnung zu tragen, dass sich die Anforderungen an Beratung wandeln, braucht es eine Professionalisierung dieser Dienstleistung, die diese neuen Ansprüche und Gegebenheiten berücksichtigt.

An dieser Stelle setzt die Veranstaltung „Professionelle Kundenberatung im ÖPNV – Lösungen in Zeiten von Multimodalität und Elektromobilität“ an. Es werden spannende Konzepte rund um die multimodale Mobilitätsberatung diskutiert. Dabei erhalten Sie Einblick in die Erfahrungen aus anderen Mobilitätszentralen. Nach kurzen Impulsen geht es um den intensiven Austausch zu multimodalen Strategien und Angeboten, den notwenigen Rahmenbedingungen einer modernen Beratung und um Kompetenzen und Qualifizierungen für Beratende.

Dies ist die Abschlussveranstaltung des BMBF-geförderten Projekts ProMobiE (Professionelle Mobilitätsberatung für multimodale Verkehrsangebote im Kontext der Elektromobilität).

Es erwarten Sie interessante  Vorträge, viel Erfahrungsaustausch und sicherlich neue Ideen. Kurz: Ihr Kommen lohnt sich.

Den Flyer können Sie hier herunterladen.

Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung finden auf den Webseiten der VDV-Akademie:
www.vdv-akademie.de/tagungen-seminare/professionellekundenberatungimoepnv/

Rückblick auf den Workshop „Service Empathy Board“ beim Fraunhofer IAO

Michel Michiels-Corsten erlebt die „Customer Journey“. Foto: Fraunhofer IAO

Der Bericht „Die Dienstleistung Kundenberatung beim Fraunhofer IAO mehrperspektivisch erlebt“ über den Workshop „Service Empathy Board“ beim Fraunhofer IAO ist nun im Newsletter „Service Engineering & Management“ des Fraunhofer IAO erschienen. Ab Seite 14 in der Ausgabe 4/2016 ist der Artikel des Projekts ProMobiE zu finden.

Im Anschluss wird die Methode noch detaillierter dargestellt: Dienstleistungsgestaltung mit dem „Service Empathy Board“ – Exzellente personenbezogene Dienstleistungen durch mehrperspektivische Gestaltung der Service Experience.

Lesen Sie rein:
http://www.dlpm.iao.fraunhofer.de/content/dam/dienstleistung/de/documents/newsletter/Newsletter%202016-4.pdf