Kundenberatung im Wandel: Erfolgreiche Veranstaltung zu professioneller Kundenberatung im ÖPNV

Gisbert Schlotzhauer (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG) gab einige Impulse für die Veranstaltung. Michael Weber-Wernz (VDV-Akademie) hat durch die Veranstaltung geführt. An den moderierten Thementischen wurde rege diskutiert. Fotos: BOGESTRA

Am 16.02.2017 fand in Bochum die Abschlussveranstaltung des Projekts ProMobiE unter dem Titel „Professionelle Kundenberatung im ÖPNV – Lösungen in Zeiten von Multimodalität und Elektromobilität“ statt. Etwa 60 Teilnehmer haben in der „Engelsburg“ der BOGESTRA die Veränderungen und Herausforderungen der Mobilität der Zukunft und die Auswirkungen auf die Kundenberatung und die Qualifizierung der Beschäftigten diskutiert.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden Erfahrungen und Ergebnisse mit multimodalen Angeboten präsentiert und diskutiert. Zunächst gaben Gisbert Schlotzhauer (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG) und Stefan Hilger (VDV-Akademie) einige Impulse zum Wandel in der Branche für die Veranstaltung gegeben. Der weitere Vormittag war von Einblicken in die innovative Praxis geprägt. Jens Hollritt (Leipziger Verkehrsbetriebe) hat Einblicke in die Entwicklung „Vom Verkehrsunternehmen zum Mobilitätsdienstleister“ gegeben und das multimodale Konzept „Leipzig mobil“ vorgestellt. Frieder Zappe (Verkehrsverbund Rhein-Neckar) hat die „Ausgestaltung des Mobilitätsverbundes Verkehrsverbund Rhein-Neckar durch Mobilitätszentralen“ aufgezeigt.

Der Nachmittag fand hauptsächlich an moderierten Thementischen statt. Hier wurden Projektergebnisse und -erfahrungen aus den Bereichen „Strategien & Angebote multimodaler Mobilität“, „Rahmenbedingungen für Beratung zu multimodalen Mobilitätsangeboten“ und „Kompetenzen & Qualifizierung für eine professionelle Kundenberatung“ geteilt und gemeinsam mit den Teilnehmenden rege diskutiert.

Die Veranstaltung zeigte, dass sich die Verkehrsunternehmen zu multimodalen Mobilitätsanbietern entwickeln. Dies ist nötig und sinnvoll, darüber waren sich alle einig. Es wurde aber auch deutlich, dass der Weg dahin noch offen ist. Verschiedene Strategien sind hier möglich, da die regionalen Gegebenheiten auch unterschiedlich sind. Auf dem Weg zum multimodalen Anbieter ist die Kundenberatung für alle Unternehmen ein wichtiger Schlüssel. So können neue Angebote am besten vermittelt werden und neue Möglichkeiten der Mobilität aufgezeigt werden. Dazu brauch es entsprechend qualifizierte Kundenberaterinnen und Kundenberater, die auf diesem Weg mitgenommen werden wollen und sollen.

Die Kundenberatung ist im Wandel, sie wird persönlicher und individueller – auch das zeigte die Veranstaltung. Klare Unternehmensstrategien und entsprechend qualifizierte Beraterinnen und Berater sind dazu nötig. Dann stärkt die professionelle Kundenberatung zu multimodalen Angeboten die Zukunft des ÖPNVs!

Rückblick auf das 3. VDV-Symposium Multimodalität

Haben Busunternehmen eine Zukunft? – JA, aber nicht als Busunternehmen wie es heute existiert, sondern als verändertes Unternehmen – als Mobilitätsanbieter! So in etwa war die Botschaft des Vorstandes der Stadtwerke Osnabrück, Herrn Prof. Dr. Stephan Rolfes, beim 3. Symposium Multimodalität. Klar ist – und das heben auch die anderen Vortragenden bei der Veranstaltung hervor: Es steckt viel Energie in dem Thema Multimodalität.

Das „3. VDV-Symposium Multimodalität – ÖPNV und X-Sharing: Mobilität als Service!“ fand am 31.01.2017 – 01.02.2017 in Osnabrück statt. Es diskutierten etwa 90 Personen wie die Mobilitätsanbieter sich aktuell und in Zukunft aufstellen müssen.

Der Aspekt der Mobilitätsberatung wurde von dem Vertreter des Projekts ProMobiE, Stefan Hilger, in die Veranstaltung eingebracht. Er hat mit seiner Präsentation „Mit professioneller Beratung multimodale Angebote pushen“ aufgezeigt, dass Beratung Multimodalität und Elektromobilität voranbringen kann. Denn ein wichtiger Grundsatz ist: Neue und innovative Angebote werden vom Kunden nur dann genutzt, wenn er diese auch versteht und er diese einfach handhaben kann. Hier helfen Beratung und Information. Diese können am besten die Kundenberaterinnen und -berater leisten. Sie können den Kundinnen und Kunden das komplexe Thema Multimodalität nahe bringen und, zusammen mit diesen, individuelle Mobilitätskonzepte entwerfen.

Eine Nachlese zum 3. VDV-Symposium Multimodalität finden Sie beim Veranstalter, der VDV-Akademie.

ProMobiE-Projektrundbrief II: Mobilitätsberatung – Aktuelle und zukünftige Anforderungen und Handlungsfelder

Druckfrisch eingetroffen ist heute der Projektrundbrief II mit dem Titel: Mobilitätsberatung – Aktuelle und zukünftige Anforderungen und Handlungsfelder.

Im ersten Teil des Rundbriefes werden Erkenntnisse zum status quo der Mobilitätsberatung in den Blick genommen und Merkmale dieser Dienstleitung prägnant beschrieben. Auf dieser Basis werden absehbare Entwicklungen der Mobilitätsberatung skizziert. Die neuen Aufgaben in der Mobilitätsberatung bringen auch neue Anforderungen an die Mitarbeitenden in Kundenzentren des ÖPNV mit sich. Daher werden im zweiten Teil Kompetenzen für eine multimodale Beratung in einem Lernfeld definiert. Diese bildeten im weiteren Projektverlauf die Basis für die entwickelten Schulungsmodule.

Den Abschluss der Broschüre stellt ein Rückblick auf die Fachtagung „Anforderungen in der Mobilitätsberatung – Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis“ dar, die am 19.04.2016 an der RWTH Aachen University stattfand.

Den Projektrundbrief können Sie hier auch direkt als PDF abrufen.

ProMobiE-Abschlussveranstaltung: Professionelle Kundenberatung im ÖPNV – Lösungen in Zeiten von Multimodalität und Elektromobilität

Professionelle Kundenberatung im ÖPNV - Lösungen in Zeiten von Multimodalität und ElektromobilitätAm 16. Februar 2017 wird in Bochum die Abschlussveranstaltung von ProMobiE stattfinden. Der Titel der Veranstaltung lautet „Professionelle Kundenberatung im ÖPNV – Lösungen in Zeiten von Multimodalität und Elektromobilität“.

Auf dem prosperierenden Mobilitätsmarkt, der immer unübersichtlicher wird, kommt der Kundenberatung eine wachsende Bedeutung zu. Die am Markt operierenden Unternehmen beraten dabei in der Regel zu den eigenen Produkten oder zu den eigenen Produkten plus einer geringen Auswahl von weiteren Angeboten. Es fehlt an einer Beratung, die dabei hilft, ein Konzept für das individuelle und multimodale Mobilitätsverhalten zu entwerfen.

Zudem entwickeln sich auf Grund eines veränderten Mobilitätsverhaltens und neuer technologischer Möglichkeiten viele Verkehrsunternehmen derzeit zu umfassenden lokalen Mobilitätsanbietern.

Um dem Umstand Rechnung zu tragen, dass sich die Anforderungen an Beratung wandeln, braucht es eine Professionalisierung dieser Dienstleistung, die diese neuen Ansprüche und Gegebenheiten berücksichtigt.

An dieser Stelle setzt die Veranstaltung „Professionelle Kundenberatung im ÖPNV – Lösungen in Zeiten von Multimodalität und Elektromobilität“ an. Es werden spannende Konzepte rund um die multimodale Mobilitätsberatung diskutiert. Dabei erhalten Sie Einblick in die Erfahrungen aus anderen Mobilitätszentralen. Nach kurzen Impulsen geht es um den intensiven Austausch zu multimodalen Strategien und Angeboten, den notwenigen Rahmenbedingungen einer modernen Beratung und um Kompetenzen und Qualifizierungen für Beratende.

Dies ist die Abschlussveranstaltung des BMBF-geförderten Projekts ProMobiE (Professionelle Mobilitätsberatung für multimodale Verkehrsangebote im Kontext der Elektromobilität).

Es erwarten Sie interessante  Vorträge, viel Erfahrungsaustausch und sicherlich neue Ideen. Kurz: Ihr Kommen lohnt sich.

Den Flyer können Sie hier herunterladen.

Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung finden auf den Webseiten der VDV-Akademie:
www.vdv-akademie.de/tagungen-seminare/professionellekundenberatungimoepnv/

Rückblick auf den Workshop „Service Empathy Board“ beim Fraunhofer IAO

Michel Michiels-Corsten erlebt die „Customer Journey“. Foto: Fraunhofer IAO

Der Bericht „Die Dienstleistung Kundenberatung beim Fraunhofer IAO mehrperspektivisch erlebt“ über den Workshop „Service Empathy Board“ beim Fraunhofer IAO ist nun im Newsletter „Service Engineering & Management“ des Fraunhofer IAO erschienen. Ab Seite 14 in der Ausgabe 4/2016 ist der Artikel des Projekts ProMobiE zu finden.

Im Anschluss wird die Methode noch detaillierter dargestellt: Dienstleistungsgestaltung mit dem „Service Empathy Board“ – Exzellente personenbezogene Dienstleistungen durch mehrperspektivische Gestaltung der Service Experience.

Lesen Sie rein:
http://www.dlpm.iao.fraunhofer.de/content/dam/dienstleistung/de/documents/newsletter/Newsletter%202016-4.pdf

Fokusgruppentreffen in Köln bei der VDV-Akademie

Save the date: Abschlussveranstaltung von ProMobiE am 16. Februar 2017 in Bochum

BeratungQualifizierungAm 16. Februar 2017 wird in Bochum die Abschlussveranstaltung von ProMobiE stattfinden. Der Titel der Veranstaltung lautet „Professionelle Kundenberatung im ÖPNV – Lösungen in Zeiten von Multimodalität und Elektromobilität„.
Was Sie erwartet sind interessante Vorträge, viel Erfahrungsaustausch und sicherlich neue Impulse.

Bald finden Sie hier mehr Informationen. Save the date!

Update:
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier:
https://www.vdv-akademie.de/tagungen-seminare/professionellekundenberatungimoepnv/

ProMobiE beim 3. VDV-Symposium Multimodalität

3. Symposium Multimodalität

© Stadtwerke Osnabrück AG

Die Veranstaltung „3. VDV-Symposium Multimodalität“ der VDV-Akademie wird am 31.01. – 01.02.2017 in Osnabrück stattfinden. Das Projekt ProMobiE wird mit dem Vortrag „Mit professioneller Beratung multimodale Angebote pushen“ vertreten sein und sich in die Diskussionen einbringen.

Das Symposium verspricht interessant zu werden, folgende Fragen werden erörtert:

  • Haben Busunternehmen eine Zukunft?
  • Wie bekommt man den Sharing-Anteil von heute 0,5% auf über 50%?
  • Welche Rolle spielen die Verkehrsunternehmen in der digitalen Mobilität?
  • Welche Rolle spielt die DB AG im multimodalen Markt?

Zudem liegen die thematischen Schwerpunkte auf dem ländlichen Raum und den Geschäftsmodellen von Mobilitätsplattformen. Es ist für jeden was dabei, nämlich ein Blick in die Zukunft der Mobilität.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier:
www.vdv-akademie.de/tagungen-seminare/3vdv-symposiummultimodalitaet2017/

Premiere des ProMobiE-Erklärvideos

Mobil mit Bus und Bahn, per Leihfahrrad oder Carsharing: um Multimodalität – also die Kombination der verschiedenen Verkehrsmittel – und Kundenberatung geht es bei ProMobiE. Aber was bedeutet die immer komplexer gewordene Mobilitätslandschaft für die Kundenberater/innen der Verkehrsunternehmen genau? Unser neues ProMobiE-Erklärvideo „Gut beraten: Der ÖPNV und die Mobilität im 21. Jahrhundert“ stellt u.a. diesen Aspekt ziemlich anschaulich dar.

„Elektromobil durch die Zukunft“ – Zukunftsszenarien und neue Dienstleistungen für die Elektromobilität 2030

Mobilitätsberatung zu multimodalen Verkehrsangeboten im Kontext der Elektromobilität

Michel Michiels-Corsten und Clarissa Schmitz (v.l.) beim Vortrag „Mobilitätsberatung zu multimodalen Verkehrsangeboten im Kontext der Elektromobilität“. Foto: FIAP e.V.

Am 9.11.2016 haben Michel Michiels-Corsten und Clarissa Schmitz stellvertretend für das Projekt ProMobiE an der Veranstaltung „Elektromobil durch die Zukunft“ in Gelsenkirchen teilgenommen. Bei der Veranstaltung handelte es sich um die Abschlussveranstaltung des Verbundprojektes „KIE-Lab: Kunden-Innovationslabor Elektromobilität unter dem Titel“ aus dem Förderschwerpunkt Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität (DELFIN). Im Fokus der Veranstaltungen stand die Entwicklung von kundengetriebenen Brückendienstleistungen für die Elektromobilität.

Mit dem Vortrag „Mobilitätsberatung zu multimodalen Verkehrsangeboten im Kontext der Elektromobilität“ lieferte das Projekt ProMobiE ein Beispiel für eine kundenorientierte, innovative Dienstleistung, die zur Verbreiterung der Nutzung von Elektromobilität beitragen kann. Sie zeigten jedoch auch auf, vor welchen Herausforderungen die Beratungsdienstleistung noch steht. So sollte eine unabhängige Mobilitätsberatung nicht nur durch den Verkauf von Verkehrsprodukten finanziert werden. Hier könnte eine öffentliche Förderung ansetzen. Zur Sicherung inhaltlicher und qualitativer Standards der Beratung sollten Branchen/Fachverbänden, der Gesetzgeber und Akteure des Berufsbildungssystems sich gemeinsam damit beschäftigen, wie eine verbindliche Basis an Qualifikationen und Inhalten in der Mobilitätsberatung aussehen kann. Ein neues Berufsbild, erprobte Weiterbildungen sowie staatliche Richtlinien sind hierbei zentrale Ansatzpunkte für die Zukunft.

Eine solche umfassende und kundenindividuelle Dienstleistung wie die multimodale Mobilitätsberatung trägt dabei zur Verbreitung von Elektromobilität bei. Denn die geschulten Berater können nun Vorurteile auf Seiten der Kunden abbauen sowie multimodale Mobilitätsangebote mit Elektromobilität glaubhaft und authentisch anbieten.

Eine Bericht zur Veranstaltung und die Vorträge zum Download finden Sie hier:
http://www.kie-lab.de/xd/public/content/index.html?pid=112